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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Physikalisch basiertes Management störender Schäume in Produktionsanlagen: Prävention, Inhibierung und Zerstörung
Förderer
Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V.
Kennzeichen
DFG/AiF-Cluster 6 - TP 8 (AiF 5 PN)
Laufzeit
1.07.2018 bis 30.06.2021
Kurzfassung
Bei der technischen Produktion von Lebensmitteln und Getränken sowie Feinchemikalien kommt es häufig zu einer unerwünschten Schaumbildung, die zu wesentlichen Änderungen von Massen-, Impuls- und Energietransporteffekten sowie zur (bio)chemischen Umsetzung – bis hin zur vollständigen Behinderung der Prozessierung – führen kann. Betroffen sind Kolonnen und Wäscher in der chemischen Industrie ebenso wie Maische und Fermentationsbehälter, Rührapparate, Brennblasen und Verstärker-kolonnen in der Lebensmittelproduktion.
 
Die unerwünschte Schaumbildung verursacht in Rektifikationskolonnen hohe Druckverluste, verringerte Durchsätze und eine reduzierte Trennleistung durch Rückvermischung; die finanziellen Folgen dieses Phänomens sind insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) groß. Die bisherige Behandlung des Problems erfolgt in der Praxis derzeit nur mittels hoher Sicherheitszuschläge, aufwändiger Trial-and-error-Versuche in Pilotanlagen oder durch den Einsatz chemischer Entschäumungsmittel.
 
Ziel des PLUS-Vorhabens ist es, aufbauend auf den Ergebnissen des DFG/AiF-Clustervorhabens „Simulation von Proteinschäumen“ (DFG/AiF-Cluster 5) in einem multidisziplinären Ansatz physikalisch basierte Maßnahmen zu erarbeiten, die zur Prävention, Inhibierung und Zerstörung von Schäumen eingesetzt werden können. Im Vordergrund steht hierbei u.a. die Entwicklung eines leicht bedienbaren informationstechnologischen Prognosewerkzeugs, das kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen soll, unter Berücksichtigung stofflicher Varianzen durch bloße Eingabe leicht bestimmbarer Stoff- und Prozessdaten die Gefahr der Entstehung unerwünschten Schaums in ihren Produktionsanlagen abzuschätzen bzw. bei weitgehendem Verzicht auf den Einsatz chemischer Entschäumungsmittel Prozessstabilität in diesen Anlagen zu erreichen.
Mitwirkende Institutionen
  • Universität Erlangen-Nürnberg
  • Fachgebiet Dynamik und Betrieb technischer Anlagen der Technischen Universität Berlin
Ansprechpartner
, und
Link
Seite des FEI

 

 

 

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